Angebot / Eingewöhnungsphase

Kinder brauchen Zeit. Wir geben ihnen Vertrauen und Sicherheit.

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Im Mittelpunkt der Eingewöhnungsphase steht das Kind, mit seinen Bedürfnissen, Ressourcen und Inter-essen sowie seinem Wunsch nach Sicherheit. Die Indi-vidualität der kindlichen Persönlichkeit spiegelt sich in der Eingewöhnungsphase in besonderer Art und Weise wieder.

Unser Eingewöhnungskonzept bezieht deshalb zu gleichen Teilen die Eltern, die Erzieherin und das Kind mit ein und ist als eine gemeinsame verantwortete Wegstrecke zu bezeichnen. Nur so kann für das seelische Wohlbefinden des Kindes gesorgt werden. Am Anfang des Einge-wöhnungskonzeptes steht ein orientierendes Aufnahmegespräch mit den Eltern und der Bezugserzieherin, die möglichst während der gesamten Kindergartenzeit die Entwicklung des Kindes betreut. In diesem Gespräch werden konkrete Schritte geplant und besprochen, z.B. wie die Eingewöhnungsphase aussieht und wie die spätere Trennung gestaltet werden soll.

„In einem Aufnahmebogen werden Allergien, Krankheiten, Ängste, Vorlieben, Interessen und der Entwicklungsverlauf des Kindes festgehalten.“

Dies dient zum ersten Kennenlernen des Kindes und erleichtert später die erste Kontaktaufnahme zu dem neuen Kind. Da die Eingewöhnungsphase unterschiedlich lang andauern kann, ist es erforderlich, dass das pädagogische Personal möglichst komplett in der Einrichtung anwesend ist. Urlaubszeiten der Mitarbeitenden sowie Schließungszeiten des Kindergartens werden im Hinblick auf diese Rahmenbedingungen berücksichtigt.  Umgekehrt sollte seitens der Familien die Eingewöhnungsphase nicht durch mehrwöchentliche Ferienzeiten unterbrochen werden. Vorzeitige Absprachen sind daher ratsam. Aus organisato-rischen und personellen Gründen beschränken wir die Eingewöhnung pro Erzieherin auf max. 2 – 3 Kinder pro Woche. Das setzt wiederum frühzeitige organisatorische Absprachen mit den Eltern voraus.
Die Eingewöhnung eines Kleinkindes ist als große Herausforderung für alle daran Beteiligten zu sehen und gelingt dann am besten, wenn alle gemeinsam den Weg bereiten.
Je nach individuellem Verhalten des Kindes, ist sie in der Regel nach 4 Wochen als abgeschlossen zu betrachten.