Schwerpunkt / 4 Schwerpunkte = 1 Profil

Unser pädagogisches Profil ist die Vielfalt unserer Arbeitsschwerpunkte.

02_bildungskonzept_schwerpunkte_02„Unsere Schwerpunkte evangelisch – Inklusion  – senso-motorisch – Sprachförderung sind eng miteinander verknüpft und gehen in unserer Arbeit fließend ineinander über.“

Evangelisch

Aus evangelischer Sicht ist das ganze Bildungsgeschehen religiös. Es basiert auf einer angstfreien, offenen Begegnung mit der Welt und dem Erleben von Annahme und Liebe in der Gemeinschaft. In unserem evangelischen Kindergarten wird die Möglichkeit geschaffen, alle Aspekte des Lebens und der Weltsicht aus der Perspektive des Vertrauens zu Gott zu begreifen.

Konkret bedeutet dies

Wir Erzieherinnen begleiten Ihre Kinder in ihrer Neugier auf existenzielle Fragen als Dialogpartner. Wir knüpfen an ihre selbsterfahrene, subjektive Weltsicht an und stellen entsprechendes Material, Geschichten aus der Bibel und Bücher zur Verfügung, um mit ihnen zusammen an diesem Thema zu arbeiten. Gerne stehen wir Ihnen auch bei individuellen Fragen zum Thema Glaube und Ethik zur Verfügung.
In Gottesdiensten (siehe Terminübersicht) werden aktuelle Themen der Kinder (z.B. Freundschaft) aufgegriffen und in der Gemeinschaft erlebt. Zu christlichen Jahresfesten (Weihnachten, Ostern), sowie Anlässen im Kindergartenjahr (Begrüßung der neuen Kindergartenkinder, Verabschiedung der Schukis) laden wir zu Familiengottesdiensten ein.

02_bildungskonzept_schwerpunkte_01Inklusion „Es ist normal verschieden zu sein!“.

Die gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung im Kindergarten wird als ganzheitliches Angebot der Betreuung, Bildung und Erziehung der Kinder verstanden. Dieses Angebot fassen wir unter dem Begriff „INKLUSION“ zusammen.
Inklusion versteht sich in unserer Einrichtung weiterhin als Konzept, das davon ausgeht, dass alle Kinder mit ihrer Vielfalt an Kompetenzen und Niveaus aktiv am Gruppengeschehen / Kigaleben  teilneh-men. Das Kind wird in seiner Einmaligkeit, sowohl mit seinen Stärken als auch seinen eventuellen körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen wahrgenommen, akzeptiert und gefördert.
Einige Bedürfnisse werden von der Mehrheit der Kinder in einer Gruppe geteilt und bilden gemeinsame Erziehungs- und Bildungsgrundlagen. Darüber hinaus gibt es individuelle Bedürfnisse für deren Befriedigung die Bereitstellung spezieller Mittel und Methoden notwendig ist.
Hier kann es notwendig sein, dass eine Zusatzkraft diesen Kindern individuell begegnet, indem sie ihnen Zeit und Raum gibt sich selbst zu bilden. Sie begleitet und unterstützt die Kinder in ihrem Alltag und schafft Impulse zum Forschen und Lernen und gibt ihnen die notwendige emotionale Zuwendung.
Außerdem beobachtet sie die Kinder und erstellt anhand des Quint-Verfahrens ausführliche Beobachtungsprotokolle und Förderkonzepte, die als Grundlage für Hilfeplangespräche dienen.
Unser Ziel ist es, allen Kindern bestmögliche Entwicklungs- und Bildungschancen zu bieten.

Senso-motorisch

Die Sinneswahrnehmung fängt bereits beim ungeborenen Kind im Mutterleib an. Schon dort nimmt der Embryo den Herzschlag der Mutter, die Akustik um sich herum und seine eigenen, sowie die Bewegungen der Mutter wahr.
So gestaltet sich unser Leben nach der Geburt weiter, unser ganzes Handeln und Leben ist von Sensomotorik, also Sinneswahrnehmung und Bewegung
geprägt.
Mit dem Schwerpunkt Bewegung (Motorik) und Sinneswahrnehmung (Sensorik) legt unsere Einrichtung die Grundlage für die Lernkapazität der Kinder.
Ein gutes Körper- und Bewegungsgefühl, sowie ein gut ausgeprägter Gleichgewichtssinn helfen dem
Kind das Gefühl von Sicherheit und Selbstwert zu entwickeln. Es lernt durch Bewegung viel mehr über sich selbst und seinem Körper, das Leben und die Welt, als es für uns sichtbar ist. Mit einem vielseitigen Angebot für die Sinne und einer psychomotorischen Bewegungshalle wird dem Kind der Raum für diese Entwicklung gegeben.

Sprachförderung

Die Förderung der Sprachkompetenz ist in unserer Einrichtung seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Sprache ist Grundlage für die Entwicklung unserer Kinder und Grundvoraussetzung für den späteren Erfolg in der Schule.

„Sprache ist der Schlüssel für bessere Bildungschancen.“

Die Sprachförderung hat in unserem Bildungskonzept einen immer höheren Stellenwert einge-nommen. So legen wir ein vermehrtes Augenmerk auf die Sprachkompetenz der Kinder, indem wir durch Beobachtungen, Dokumentationen und Testverfahren den Entwicklungsstand des Kindes wahrnehmen und aufgreifen. Viele Angebote werden in die pädagogische Arbeit aufgenommen. Dieses spiegelt sich im Kindergartenalltag wieder, z.B. bei Bilderbuchbetrachtungen, Liedern, Reimen, Finger- und Rollenspielen, Erzählkreis, Klatsch- und Bewegungsspielen, Einsatz verschiedener Medien (Kassetten, Bücher etc.). Die Kinder haben auch die Möglichkeit sich in die entsprechend gestalteten Bildungsräume zurückzuziehen und ihre Wünsche und Neigungen ungestört auszuleben.

Nähere Informationen über unsere Testverfahren finden Sie in der Rubrik „Konzeption”